Wenn Wohnungen verdreckt hinterlassen, Lagerhallen mit Sperrmüll überfüllt oder andere Objekte in einem desolaten Zustand zurückgelassen werden, dann ist in erster Linie eine Entrümpelung notwendig. Diese muss in vielen Fällen professionell durchgeführt werden, denn die Stoffe, die es zu entsorgen gilt, sind häufig nicht umweltverträglich und benötigen eine spezielle Behandlung. 

Grundlagen der Entrümpelung  

Die erste Frage, die sich in diesem Zusammenhang stellt, ist, wie eigentlich eine Entrümpelung durchgeführt wird. In der Regel werden zu diesem Zweck spezielle Unternehmen beauftragt, die über die erforderliche Technik verfügen, um auch mit Gefahrenstoffen umzugehen. Allerdings darf eine Entrümpelungsmaßnahme in keinem Fall als  Renovierung oder Sanierung verstanden werden. In der Regel geht es dabei nur darum angefallenen Müll und Sperrmüll zu entsorgen. Wohnungen und Flächen werden vom Unternehmen besenrein übergeben, ohne dass dabei Schäden behoben oder die Grundsubstanz ausgebessert wurden.   

Besonderheiten, die beachtet werden müssen  

Bei einer entsprechenden Maßnahme müssen viele Details in Betracht gezogen werden. In einem ersten Schritt wird das Objekt begangen, sodass sich ein Bild über den Umfang der Arbeiten gemacht werden kann. Zudem kann hier schon festgestellt werden, ob entsprechende Gefahrenstoffe vorhanden sind. Ist dies der Fall, müssen spezielle Geräte oder Entsorgungstechniken eingesetzt werden. Zudem steigert eine solche Maßnahme meistens die Kosten, wenn biologische oder chemische Überreste beseitigt werden müssen. Hierzu zählt übrigens auch Asbest, welcher sogar mit Schutzanzügen entfernt werden muss.   

Durchführung  

Je nach Umfang der Arbeiten kann eine Entrümpelungsmaßnahme Stunden oder gar Tage in Anspruch nehmen. Dies hängt einzig davon ab, was entsorgt werden soll und in wie weit der angefallene Abfall getrennt werden muss. Ist biologischer Müll vorhanden, müssen hier besondere Kriterien angesetzt werden, was die Arbeiten weiter verzögern kann. Selbstverständlich ist es klar, dass das Beräumen eines kleinen Objektes deutlich schneller bewerkstelligt ist, als das einer großen Fläche. Daher sollte in jedem Fall ein Kostenvoranschlag den Beginn einer solchen Maßnahme kennzeichnen. Die Säuberung erstreckt sich dabei auch über das Entfernen von Tapeten und Fußbodenbelägen. Die nackten Räumlichkeiten werden dann dem Eigentümer besenrein übergeben. Weitere Maßnahmen liegen dann allein im Ermessen des Auftragsgebers. 

Welche Objekte werden beräumt

Es gibt in diesem Zusammenhang spezialisierte Firmen für Wohnungen und solche, die sich auf Lagerhalten und Industriekomplexe verlegt haben. Bei Letzteren ist vor allem ein jahrzehntelanger Lehrstand das Problem, denn in der Regel hat sich in diesem Zeitraum viel Material angesammelt, das dann entfernt werden muss. Wohnungsentrümplungen finden sehr häufig statt. Dies kann dann der Fall sein, wenn jemand in seinem Haus oder seiner Wohnung verstorben ist und nun eine Auflösung des Erbes erfolgen soll. Auch bei Messie-Wohnungen werden entsprechende Maßnahmen immer wieder in die Wege geleitet, denn grade hier kann der Unrat sich erheblich ansammeln. Oftmals sind dann auch erhebliche Schäden an der Bausubstanz entstanden, sodass diese erst nach einer Beräumung sichtbar werden.   

Entrümpelungsmaßnahmen können auch bei Firmen durchgeführt werden. Hier sind meist wesentlich aufwendigere Maßnahmen erforderlich, sodass hier spezielle Firmen beauftragt werden müssen. Je nach Umfang des Inventars oder des Unrats müssen hier erhebliche Kosten eingeplant werden, die in einer Kalkulation der Ausgaben in keinem Fall fehlen dürfen.

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